Agiles Coaching

Coaching muss selbst agil sein, damit Mehrwert für agile(-re) Organisation entstehen kann.

1. Personen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Tools. – Der Satz aus dem “agilen Manifest” steht am Anfang. Natürlich sind Prozessbeschreibungen und Werkzeuge nützlich im Coaching und für die Steuerung von Coaching. Vorrang hat aber diese individuelle Person und diese Coaching-Interaktion, was jetzt eine funktionale Innovation bereit stellen kann. Und manchmal verletzt das jede Regel.

2. Wertvolle Ergebnisse für Klienten/Coachees sind wichtiger als die Einhaltung von Abläufen. – Coachende Personen brauchen selbst Autonomie und Freiheitsgrade, wenn sie ihre Klienten erfolgreich unterstützen wollen. Organisationen, die Selbststeuerung und Selbstverantwortung ihrer Coaches nicht leben wollen, haben keinen Erfolg mit Coaching.

3. Die Zusammenarbeit mit Coachees richtet sich nach deren Anliegen und Herausforderungen für deren Kund/innen und Klient/innen. – Die Kunden der Coachees sind der Bezug für die Coaching Interaktion. Das ist die Zeit, die Zahl der Treffen, die Art der Kommunikationskanäle und der Evaluation. Standardisierte Designs können nur einen Rahmen bilden, der immer wieder überschritten werden darf. Das beste Coaching erfolgt selbstorganisiert.

4. Evaluation von Coaching dient dem Lernprozess, noch bessere Resultate zu erreichen, nicht der Kontrolle. – Evaluation unterstützt die Organisation immer besser, passenderes Coaching für die realen Anliegen und Fragestellungen zu gestalten. Der Geist der Kontrolle wird durch Coaching ausgetrieben: Vertrauen ist besser.

2 thoughts on “Agiles Coaching

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